i1915 gegründet und im vierten Stock der im neugotischen Stil errichteten Cobb Hall von Henry Ives Cobb untergebracht, ist The Renaissance Society ein unabhängiges Museum für zeitgenössische Kunst ohne eigene Sammlung auf dem Campus der University of Chicago. Eine Dauersammlung besitzt es nicht: Das Programm besteht ausschließlich aus Auftragsarbeiten und Einzelausstellungen. Dem amerikanischen Publikum bot es schon früh Einblicke in das Schaffen von Alexander Calder, Fernand Leger und Laszlo Moholy-Nagy – lange bevor ihre Namen zum Kanon gehörten. In späteren Jahrzehnten zeigte die Galerie mit nur einem Ausstellungsraum auch Werke von Felix Gonzalez-Torres, Kara Walker und Kerry James Marshall. Der Eintritt ist immer frei; zwischen den Ausstellungen bleibt die Galerie geschlossen, während die nächste Schau aufgebaut wird.

Filmarbeiten und Skulpturen der britisch-nigerianischen Künstlerin Karimah Ashadu, im Zentrum der neue Film MUSCLE, der Bodybuildern beim Training in Lagos folgt und die Arbeit zeigt, die sie prägt.

Der aus Chicago stammende Künstler Tony Lewis entwickelt großformatige Zeichnungen aus Graphit und Papier, die auf stenografischer Kurzschrift beruhen. So verwandelt er die Zeichen der Schriftsprache in Abstraktionen und einen Kommentar zu gesellschaftlichen Machtverhältnissen.
5811 South Ellis Avenue, Cobb Hall, 4th Floor, Chicago, IL 60637, United States
Nächste Haltestelle: 59th Street (Metra Electric District), 55th-56th-57th Street (Metra Electric District) und Haltestellen des CTA-Shuttles 171/172 University of Chicago an der 59th Street
Auf der Karte zeigenGeschlossen: 2. November – 11. Dezember
Zwischen Ausstellungen geschlossen (Aufbauzeit)
| Mo | Geschlossen |
| Di | Geschlossen |
| Mi | 12:00–18:00 |
| DoHeute | 12:00–18:00 |
| Fr | 12:00–18:00 |
| Sa | 10:00–18:00 |
| So | 10:00–18:00 |
Kostenlos
Kostenlos und öffentlich zugänglich; kein Ticket erforderlich.
Die Galerie im vierten Stock ist mit dem Aufzug erreichbar. Der Eingang zum Innenhof hat einige Stufen; am Zugang an der Südostecke gibt es einen Plattformlift. Auf jeder Etage befinden sich geschlechtsneutrale, rollstuhlgerechte Toiletten. Assistenztiere sind willkommen. Großdrucktexte und tragbare Sitzgelegenheiten sind auf Anfrage erhältlich; bei öffentlichen Vorträgen gibt es Live-Untertitel.
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