iBrücke-MuseumDahlem
Deutschlands erste umfassende Werkschau zur schwedischen Moderne: Sigrid Hjertén, Isaac Grünewald, Nils Dardel und die Göteborg-Koloristen, als Leihgaben aus dem Moderna Museet, Stockholm.
Vorschau: geschrieben vor der Eröffnung
1915 zeigte die Berliner Galerie Der Sturm eine Gruppe schwedischer Maler unter dem Titel „Schwedische Expressionisten“. Heute ist das Werk von Sigrid Hjertén und Isaac Grünewald in Deutschland nur wenigen bekannt – diese Ausstellung ist die erste umfassende Werkschau zur schwedischen Moderne im Land.
Die Ausstellung stellt drei Künstlergruppen vor: De Unga (Die Jungen), De åtta (Die Acht) und die Göteborg-Koloristen. Sie alle wollten sich von den festgefahrenen akademischen Traditionen lösen. Fünfzehn Künstlerinnen und Künstler werden genannt, darunter Nils Dardel, Einar Jolin und Henri Matisse. Die Werke stammen aus dem Moderna Museet in Stockholm. Die Ausstellung ist der Gegenbesuch eines Austauschs: 2024 reiste die eigene Sammlung des Brücke-Museums nach Stockholm. Es ist, als hätte man einem Freund die eigene Plattensammlung geliehen und würde nun endlich dessen Platten hören.
Der Eintritt kostet 6 € (ermäßigt 4 €; frei für unter 18-Jährige und Studierende zwischen 18 und 27 Jahren). Geöffnet Mittwoch bis Montag, 11:00 bis 17:00 Uhr; dienstags geschlossen. Die Texte sind auf Deutsch und Englisch.
Sigrid Hjertén, Isaac Grünewald und Nils Dardel, als Leihgaben des Moderna Museet, in der ersten umfassenden Ausstellung zum schwedischen Modernismus in Deutschland. Sie knüpft an Der Sturms Schau „Swedish Expressionists“ von 1915 an. Und da der Pavillon am Rand des Grunewalds liegt, ist der Waldspaziergang gleich mit dabei.