iSTRAAT Museum · NDSM, Amsterdam-Noord
Eine Ausstellung, die den kulturellen Wurzeln des Graffiti anhand von Namen, Tags, Linien und Wiederholungen nachspürt – den Grundbausteinen einer Bildsprache, die aus Bewegung und dem Sichtbarmachen der eigenen Präsenz entstanden ist.
1982 bemalte Bill Blast den Handballplatz im Rock Steady Park in New York. Die Wände dort inspirierten später eine Generation europäischer Graffiti-Writer. Ein Jahr später malte er an einer Amsterdamer Straße. Für diese Ausstellung kehrte er zurück und schuf ein neues Werk im STRAAT.
Der Großteil der übrigen Arbeiten stammt aus der Dutch Graffiti Library, einer Privatsammlung mit mehr als 15.000 Fotografien, Zines, Flyern, Skizzen und Gemälden. Sie ist in den Szenen von New York, Paris und den Niederlanden der 1970er bis 1990er Jahre verwurzelt. Die Ausstellung verzichtet bewusst auf eine chronologische Erzählung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Mittelpunkt stehen die Grundlagen: Namen, Tags, Striche und Wiederholungen – und was sie für die Identität und den Ruf eines Writers bedeuteten. Zu sehen ist das Alphabet des Graffiti, nicht sein Geschichtsbuch.
Entdecken Sie hier die Wurzeln der rund 180 großformatigen Werke, die das Museum umgeben. Der Eintritt ist im regulären Ticketpreis von 21,50 € enthalten. Donnerstags ist das Museum laut Website bis 21:00 Uhr geöffnet. Die Ausstellung läuft bis zum 30. Dezember.