iAllard Pierson · Centrum
Eine Ausstellung zum WorldPride, die auf die archäologischen Sammlungen sowie die Buch- und Theatersammlungen zurückgreift, um vergessene LGBTIQ+-Geschichten aus verschiedenen Epochen sichtbar zu machen.
Neben dem Kabinett hängt ein QR-Code. Wer ihn scannt, erhält Zugang zur Gay Tourist Map Amsterdam, die bei der ersten Pride der Stadt 1996 verteilt wurde. Sie verzeichnet Bars, Treffpunkte und weitere Adressen der LGBTIQ+-Community und wurde aus der Kartensammlung des Museums digitalisiert. Das Museum fragt: Welche dieser Orte erkennen Sie noch wieder, welche gibt es nicht mehr?
Het Verhalenkabinet ist ein kleiner Raum, den das Museum zu seinen schönsten zählt. Alle paar Monate rückt es dort einige Objekte aus dem Depot ins Rampenlicht. Diese WorldPride-Ausgabe zeigt drei Objekte aus den Sammlungen zur Archäologie, Buchgeschichte und Theater – alle erzählen von Geschlecht jenseits der Kategorien Mann und Frau. Besonders hervor hebt das Museum eine Knochendose für Schminke aus der Zeit um 600 v. Chr., die mit der Göttin Ishtar in Verbindung gebracht wird. In ihren Tempeln arbeiteten viele Menschen, die man heute als nicht-binär bezeichnen würde.
Drei Objekte sind schnell besichtigt. Verbinden Sie den Besuch deshalb mit The Art of Transformation, der Ausstellung des Museums zum Cross-Dressing, die noch bis zum 29. November läuft. Der Besuch des Kabinetts ist im regulären Museumsticket inbegriffen.
Die Schminkdose für Ishtar
Eine Knochendose für Schminke aus der Zeit um 600 v. Chr. aus der Sammlung Westasien, die mit Ishtar in Verbindung gebracht wird. In ihren Tempeln arbeiteten viele Menschen, die man heute als nicht-binär bezeichnen würde.
Die Gay Tourist Map von 1996
Scannen Sie den QR-Code am Kabinett, um die Karte aufzurufen, die bei Amsterdams erster Pride verteilt wurde. Sie verzeichnet die Bars und Treffpunkte des Jahrzehnts.
Sie möchten eine umfangreiche Ausstellung sehen: Hier sind drei Objekte in einem einzigen Raum zu sehen.